Der direkte Draht zu uns

Sehr geehrte Zuweiserinnen und Zuweiser,

wir sind für Sie telefonisch auf diesen Durchwahlen direkt ansprechbar:

Konsile / Ärztliche Bereitschaft:     0176 / 812 747 52 (Mo. - Fr. 8-22 Uhr)
   
   
Befundabfrage: 069 / 82 97 38 - 30
Backoffice: 069 / 82 97 38 - 50 / -55
   
Dr. Hubert Braun 069 / 82 97 38 - 47
Dr. Frank Bender 069 / 82 97 38 - 40
Dr. Christian Rais-Biegalla 069 / 82 97 38 - 41
Dr. Florian Bode 069 / 82 97 38 - 48
Dr. Christine Steinmetz 069 / 82 97 38 - 49 
Dr. Philipp Weisser 069 / 82 97 38 - 44
Dr. Katharina Carstensen 069 / 82 97 38 - 43
Dr. Friederike von Müller 069 / 82 97 38 - 42
Fr. Gabriele Burghardt-Häkli 06074 / 4907 - 60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Computertomografie

Für die Kontrastmittelapplikation von iodhaltigen Kontrastmitteln gelten folgende Empfehlungen und Einschränkungen:

Die Nierenfunktion (GFR) sollte über 45 ml/min/1,73qm (CKD-EPI) liegen. Bei intravenöser KM-Applikation kann dann auch Metformin weiter eingenommen werden. Bei schlechterer Nierenfunktion kann im ambulanten Setting ohnehin keine Kontrastmittelgabe erfolgen.
Patienten ab 60 und Patienten mit bekannter Schilddrüsenerkrankung sollten ein TSH-Wert vorweisen können.
Patienten mit manifester KM-Allergie werden aus Gründen der Notfalllogistik ohne Rücksprache nur nativ untersucht.

Kernspintomografie

Die Nierenfunktion (GFR) sollte über 30 ml/min/1,73qm (CKD-EPI) liegen. Metformin stellt keine Kontraindikation dar.
Stents sind oft ferromagnetisch. Frisch implantierte Stents stellen in den ersten 2 Monaten eine Kontraindikation dar.
Herzschrittmacher stellen weiterhin eine Kontraindikation dar. Auch explizit MR-taugliche Schrittmacher wären dies nur, nachdem diese durch einen Kardiotechniker in den MR-Modus gestellt und unmittelbar nach einer Untersuchung wieder in den Normalbetrieb zurückgestellt würden. Leider verweigern die MRT-Hersteller eine Sicherheitskonformitätserklärung der Kernspingeräte gegenüber Schrittmachern und Schrittmacherpatienten, so dass hier aufgrund der Haftungsfragen immer eine Off-Label-Anwendung vorliegt und insofern bei uns nicht angeboten wird.
Herzklappen: Auch wenn heute fast kein Patient mehr mit MR-untauglichen Klappen lebt, ist es ratsam wenn der Patient einen Prothesenausweis mit sich führt, auf dem die MRT-Tauglichkeit entweder explizit erwähnt ist oder das Produkt explizit bezeichnet ist. Eine ausführliche Auflistung von MRT-(un)tauglichen Medizinprodukten ist übrigens auf www.MRIsafety.com ersichtlich.

DEXA (DXA)

Die Untersuchung ist GKV-fähig sofern der begründete Verdacht (!) auf eine Osteoporose vorliegt und (!) eine Therapie geplant ist; eine Fraktur muss nicht zwingend vorliegen. Wörtlich heißt es im Bundesanzeiger:
„Osteodensitometrie mittels einer zentralen DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometrie)zum Zweck der Optimierung der Therapieentscheidung, wenn aufgrund konkreter anamnestischer und klinischer Befunde, beispielsweise bei klinisch manifester Wirbelkörper- oder Hüftfraktur ohne adäquates Trauma, eine Absicht für eine spezifische medikamentöse Therapie einer Osteoporose besteht.
Zum Zweck der Optimierung der Therapieentscheidung kann die Osteodensitometrie frühestens nach 5 Jahren wiederholt werden, es sei denn, dass aufgrund besonderer therapierelevanter anamnestischer und klinischer Befunde eine frühere Osteodensitometrie geboten ist.“
Näheres siehe http://www.kbv.de/html/2644.php .